Bilder - a never ending Story

Leider ist es uns nicht immer moeglich die Bilder direkt in die Blogeintraege einzufuegen. Damit kein zu grosser Abstand zu den aktuellen Geschehnissen entsteht, werden wir die Blogeintraege teilweise ohne Bilder einstellen. Dadurch entstehen zwar erstmal nur Texte...Sorrzy.... aber wir versuchen unser bestes die Bilder schnellstmoeglich nachzuschicken.

 Rob und Flo

15.1.14 07:37, kommentieren

16.01.2014 - die erste Massage

Nach einer überaus "ruhigen und erholsamen" Nacht heißt es erstmal ein bissel Frühsport machen. Am Strand entlang joggen bei angenehmen 20Grad, macht schon Spaß. BILD Zur Stärkung ein kleines Frühstück und dann auf zur Rezeption. Als erstes wollten wir versuchen ein anderes Zimmer, auf der anderen Seite der Anlage, zubekommen. Wir erklärten, der doch sehr unfreundlichen Managerin, den Club im Zimmer und ob wir für den gleichen Preis ein anderes Zimmer haben können. Nein, aber für 35$ Ja. Hmm. Nein Danke. Sie war auch nicht wirklich sehr einsichtig und es schien ihr auch egal zu sein, ob wir noch eine Nacht bleiben, oder nicht. Na dann war ja alles klar, wir werden uns eine neue Bleibe suchen. Ein paar Meter weiter fragten wir an, ob Sie ein Zimmer frei haben. Ja und es war für den gleichen Preis besser ausgestattet und das Hotel hat ebenfalls direkten Zugang zum Meer. Also zurück, kurz noch in den Hängematte das Meeresrauschen genießen, Sachen packen und auschecken. Hier kam gleich die nächste Überraschung. Auf einmal tauchte auf der Rechnung eine zusätzliche Gebühr von 5% auf. Wir fragten direkt nach. Das war ein Zuschlag für das anstehende Tet-Fest (Vietnamesische Neujahr, Ende Januar... also eine Art Saisonzuschlag). Vielleicht hätten wir die 5% (umgerechnet ca. 1€) Prozent auch bezahlt, wenn der Service etwas freundlich gewesen wäre oder wir bei der Ankunft drüber informiert wären, aber dem war nicht so. Hier ging es jetzt ums Prinzip. Als erstes gibt es keinen Hinweis über den Club im Zimmer und keiner hat was von einer extra Gebühr gesagt. Nein, dass bezahlen wir nicht. Im Sinne von guter Cop, böser Cop (ratet mal wer, wer war?)und ca. 1stündiger Diskussion wurden die 5% von der Rechnung gestrichen. Geht doch. Auf zum nächsten Hotel. Dort bekamen wir auch gleich unser Zimmer und wurden von einer netten Vietnamesin empfangen, die die Wintermonate in Mui Ne verbringt und sonst in Deutschland lebt. Sie war die ganze Zeit über sehr freundlich zu uns. Ach, und hier gibt es überraschenderweise auch keinen Neujahrszuschlag... Nach dem ganzen Stress und den mittlerweile 3 Wochen reisen, haben wir uns heute unsere erste Massage gegönnt. Die Masseure kneteten und hauten ordentlich unsere Muskeln durch, das es nur so klatschte. Einschlafen konnte man dabei jedenfalls nicht. Letztendlich tat die Massage sehr gut und war sehr erholsam... Zur weiteren Entspannung legten wir uns am Hoteleigenen Pool etwas hin. Am Abend haben wir nur noch den Weg aufs Zimmer geschafft und bis zum frühen Morgen durchgeschlafen....

19.1.14 06:13, kommentieren

15.01.2014 - Der Club in unserem Zimmer

Obwohl es heute wieder ein Tag für Frühsport war, wurde dieser auf den Nachmittag verlegt. In einer Asiatischen Großstadt macht Sport bei der Smogbelastung auch keinen Spaß... Nachdem wir gestern noch nicht wussten, wo die Reise heute hingeht, haben wir uns nach dem Ausschlafen nach den Reisemöglichkeiten erkundigt. Und dabei ist es immer wieder überraschend, wie schnell und einfach hier alles ist. Gegen 11:00 buchten wir zwei Plätze in nem Bus, der 3Std später abfährt. Nach einer 5-Stündigen Fahrt sind wir in Mui Ne angekommen. Während der Fahrt noch schnell ein Unterkunft rausgesucht, dem Fahrer bescheid gegeben, so dass er uns vorm Hotel rauslassen konnte. Dort angekommen, haben wir kurz das Zimmer gecheckt und da es fast direkt am Meer war, auch genommen. BILD Abends sind wir noch mit einem Australier, den wir auf der Busfahrt kennengelernt haben, was essen gegangen und in einer Strandbar. Die Strandbar entpuppte sich mit zunehmend späterer Stunde zu einem Strandclub mit Lagerfeuer, Wellengicht und guter Musik. BILD Wir sind dann doch bei Zeiten zurück in unsere Unterkunft, wo eine kleine Überraschung auf uns wartete. Hmmm...Die Musik kennen wir doch. Ach ja, dass ist die aus dem Strandclub. Da steht wohl eine Box direkt hinter der sehr sehr sehr dünnen Rückwand. Bei stimmungsvollen Klängen von Michael Jackson, Avicci und sogar SEEED, sind wir immermalwider eingenickt, aufgewacht, eingenickt, aufgewacht, usw. Die fast nicht vorhanden Matratze war auch nicht gerade hilfreich. Morgen werden wir uns wohl eine neue Unterkunft suchen... Gute und erholsame Nacht

19.1.14 06:11, kommentieren

14.01.2014 - Auf den Spuren des Vietnamkriegs

Der ursprüngliche Plan war die Weiterreise zu den Con Dao Inseln, im Süden. Der enge Zeitplan nach Nha Trang und die lange An-und Abreise zu den Inseln lassen dies leider nicht zu. Plan B: Zurück nach Ho Chi Minh und die Tunnelanlagen der Vietkong erkunden. Um 8:00 ging es in einem Reisebus zu den Tunnelanlagen nach Cuchi. Während der Fahrt betreute uns eine Guide, ein kleiner Spaßvogel, der uns während der Fahrt immerwider mit interessanten Informationen unseren Wissensdurst stillte. Z.Bsp umfasst das gesamte Tunnelsystem ca 250km, davon konnten die Amerikaner nur 50km zerstören. Die verbleibenden 200km sind heute überwiegen noch in Takt. Das Tunnelsystem beherbergte Versammlungsräume, Munitionslager, Waffenproduktion, Vorrats- und Schlafräume und Lazarette. Aufgeteilt in 3 Etagen wurden die Räume durch max 80x60cm große Tunnel verbunden. Nach gut 2Stunden fahrt sind wir bei den öffentlich zugänglichen Tunneln angekommen. Nur wir hatten hier ein kleines Problem. Da in Ho Chi Minh die Geldautomaten nicht funktionierten, mussten wir unterwegs noch an einen Automaten. fragen wir mal unseren Guide.. Hier gibt es keinen. Hmmm, und was nun? Unser freundlicher Guide hatte auch gleich ne Lösung parat: Wir sagen ihm wo wir wohnen und er gibt uns soviel wir brauchen. Das ist doch mal ein Deal Jetzt, wo wir wieder flüssig sind, kann es weiter gehen. Immerwider faszinierend, wie einfach manche Dinge hier gehen. Als erstes wurden uns ein paar Eingänge und Gucklöcher gezeigt BILD Einige Fallen BILD Bombenkrater BILD Und dann ging es erstmal an den Schießstand. AK47 und M60 ausgesucht und ein paar Patronen gekauft. Schon erstaunlich was man hier alles machen kann. Die Waffen waren vorne am Lauf befestigt, so dass sich keiner verletzen oder andere verletzten kann. Vor einem riesigem Sandhaufen gab es ein paar Zielscheiben, die direkt anvisiert wurden. Nach jeweils 5 Schuss mit der AK47 und dem M60 war der Spaß auch schon vorbei. Es war schon sehr beeindruckend, was die Waffen für ein Rückstoß haben und was sie für einen Krach machen. BILD Jetzt ging es zum eigentlichen Ziel, dem Eingang zur Tunnelanlage. Ein bisschen Schade war es schon, dass diese Tunnel für die Touristen etwas vergrößert wurden, aber dennoch waren sie sehr klein. Man hat einen guten Eindruck bekommen, wie sich die Vietkongs darin fortbewegt haben und die Amerikaner ihre Schwierigkeiten haben mussten. BILD Als Finale gab es noch einen Film, man könnte es schon fast einen Propagandafilm nennen. Am Anfang wurde die Schönheit und das friedliche Leben rund um Cuchi angepriesen. Nicht zu vergessen das fruchtbare Land. Break. "Die Amerikaner wollten dieses schöne Stück Land einfach nur zerstören". Nebenbei wurden Kurzgeschichten von "American-Killer-Heros" erzählt, sowohl Männer als auch Frauen. Im ähnlichem Stil ging es dann weiter. Wobei das Ausmaß der Zerstörungsgewalt unglaublich war. Z.Bsp war das Land um Cuchi, Dank der chemischen Angriffe, erst um 1985 wieder halbwegs fruchtbar. Von da an konnte auch erst der Dschungel wieder wachsen. Da war der Krieg bereits 15 Jahre vorbei. Gegen 14:30 kamen wir in Ho Chi Minh an und liefen direkt zum Kriegsmuseum. Angelockt von den Panzern, Haubitzen, Hubschraubern und Jets, lösten wir unsere Eintrittskarte. Ausserhalb des Museum gab es ein kleinen Bereich, indem die Tigerkäfige auf den Con Dao Inseln nachgebaut wurden. Da wollten wir ja ursprünglich hin. In so einem Käfig wurden bis zu 6 Häftlinge eingesperrt BILD Im Anschluss ging's ins Museum, was sicherlich sehr subjektiv dargestellt ist, aber auch nix für schwache Nerven ist. Durch sehr anschauliche Bilder und persönliche Geschichten war der Museumsbesuch einer der denkwürdigsten. Hier ein kleiner Eindruck BILD Abends traffen wir unsere Freunde aus Vinh Long wieder, tranken ein paar Bierchen und verdauten die Erlebnisse des Tages. Es war auch gut, dass wir Sie nochmal getroffen haben. Wir hatten überlegt nach Vun Tau weiterzureisen, aber der Franzose hat uns davon abgeraten. Stattdessen sollen wir gleich nach Mui Ne reisen. Später zog es uns noch in einen Club, den wir aber nach knapp 1Std wieder verließen...

19.1.14 06:10, kommentieren

13.01.2014 - Zurück nach HCM

Sportsachen angezogen und erstmal beim joggen die Insel erkunden. Der erste eingeschlagene Weg war auch gleich eine Sackgasse. Naja, zurück und einen anderen Weg laufen. Wir waren gut 1 Std auf den nicht endenwollenden Wegen unterwegs. Bei der aufgehenden Sonne und ca. 25Grad kamen wir gut ins schwitzen. Im Homestay zurück gab es erstmal Frühstück. Nachdem es hier so idyllisch ist, nutzten wir den verbleibenden Vormittag zum entspannen in den Hängematten. Gegen 13:00 mussten wir dann doch weiterziehen. Heute wollten wir noch nach Ho Chi Minh weiterreisen. Mit der Fähre wieder übergesetzt, Mittag gegessen und auf zum Busbahnhof. Nur hier fuhr kein Bus mehr nach Ho Chi Minh. Die freundlichen Vietnamesen halfen uns ungefragt weiter und fuhren uns via Mopedtaxi zu einem anderen Busbahnhof. Von dort ging es dann entspannt nach Ho Chi Minh. Bei der Raststätte haben wir fast unseren Bus verloren. Wir hatten uns zwar noch schnell im Halbschlaf die Farbe gemerkt und sind dann auf Toilette. Als wir wieder draußen waren standen da ca. 50 orangefarbene Buse. Was nun? Unseren Fahrer haben wir auch nicht wiedererlangt, denn irgendwie sehen die Vietnamesen ja doch alle gleich aus.... Nachfragen wo denn unser Bus ist, hat uns auch nicht weitergebracht. Dann schauten wir uns kurz an und dachten: Naja, wir bleiben mal hier stehen, es gibt kaum Touristen hier und unser Fahrer wird uns schon erkennen.... Nach ca. 10min wurden wir dann auch eingesammelt und die Fährt ging weiter. Am Stadtrand sind wir in einen kleineren Bus umgestiegen (der gleichen Busgesellschaft) und dieser hat uns fast ins Zentrum gebracht. Sehr Praktisch. Abends saßen wir mit ein paar deutschen auf den Straßen Ho Chi Minhs, tauschten unsere Reiseerfahrungen aus in beobachteten das rege Treiben auf der Straße.

15.1.14 12:43, kommentieren